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Thalia

Die letzte Sau der Kolonie (Henselowsky u. Boschmann)

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In der Thier-Galerie Dortmund:

Produktbeschreibung

Artikelnummer: 9783942094085

Negerdorf, Hühnerleiter, D-Zug oder auch schon mal Gartenstadt & #8211 Namen von Siedlungen, die ab 1850 im aufstrebenden Ruhrgebiet zwischen Kamp-Lintfort und Bergkamen entstanden. Die damaligen Großindustriellen ließen für die neu angeworbenen Arbeiter im Schatten der Pütts und Hochöfen mal spartanische, mal großzügige Wohnungen bauen. Und die hatten bald ihren Namen weg: Kolonien. Und die & #8222 coloni& #8220 , & #8222 die Fremden, die sich in unbekannten Orten niederlassen& #8220 , in diesem Falle in Dörfern und Städten des Ruhrgebiets, bauten - wie echte Kolonisten es tun - in ihren Hausgärten nicht nur Gemüse und Obst an, sondern züchteten auch Hühner, Enten, Gänse und Tauben, mästeten Ziegen und Schweine. Urzelle der Revierkolonien ist die Siedlung Eisenheim, ab 1846 in Oberhausen-Osterfeld errichtet bis 1930 entstanden Siedlungen wie die an der Lünener Ziethenstraßen, die Kolonie Mausegatt/Kreftenscheer in Mülheim, die Dreieckssiedlung in Recklinghausen-Hochlarmark, die Glückauf-Siedlung in Bochum-Hamme, die Kappes-Siedlung in Bochum-Dahlhausen, die Rheinbaben-Siedlung in Bottrop-Batenbrock, die Siedlung Schwerin in Castrop-Rauxel und die Schüngelberg-Siedlung in Gelsenkirchen-Buer.

Person Friedhelm Wessel
Genre Fachwerke
Einband gebundene Ausgabe
ISBN 978-3-942094-08-5
Abmessungen (B/H/T) 246x172x13mm
Gewicht 350 g